Ergebnis der Bürgermeister-Stichwahl am 21. Oktober 2018:

Liebe Bad Bramstedterinnen und Bad Bramstedter,

I did it my way … 

… Danke für 17 3/4 gute Jahre im Amt und ein entscheidendes Vierteljahr, das nun noch folgt. Der Wahlsiegerin gratuliere ich und bin zu jeder Unterstützung im Interesse der Stadt bereit!

Herzlich danke ich allen, die für die heutige Stichwahl gearbeitet haben, und meinen vielen Unterstützern, die ihre Enttäuschung hoffentlich bald überwinden werden.

Herzlichen Gruß, Ihr

Hans-Jürgen Kütbach


Pressemitteilung vom 16.10.2018
Bürgermeister und VHS denken über Sprachfortbildung für Pflegekräfte nach

Bad Bramstedt. Auf die wichtige Rolle der Volkshochschule Bad Bramstedt (VHS) in der Bildungslandschaft hat Bürgermeister und Schulverbandsvorsteher Hans-Jürgen Kütbach bei einem Arbeitsgespräch mit der Vereinsvorsitzenden Annegret Mißfeldt hingewiesen. Als Trägerin der Erwachsenenbildung und des auch alle Schulen umfassenden Bad Bramstedter Bildungsnetzwerks verdiene die VHS jede Hilfe bei der Lösung ihrer Raumnot, fand Kütbach. Er freue sich über die breite politische Unterstützung dieses Anliegens.

Bei den regelmäßig stattfindenden Arbeitsgesprächen geht es um die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der beliebten VHS-Angebote. Durch die Mitarbeit im Landespflegeausschuss und Gespräche an seinen Info-Ständen hat Kütbach einen Bedarf für die Weiterbildung von Pflegekräften in den ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen erkannt: „Viele Mitarbeitende in der Pflege kommen aus anderen Ländern zu uns, sind auch in Bad Bramstedt sehr willkommen, brauchen aber mehr Unterstützung beim Verbessern der deutschen Sprachkenntnisse“. Hier könne die VHS mit ihrer jahrelangen Kompetenz und guten Erreichbarkeit vor Ort helfen. Annegret Mißfeldt ließ sich schnell von dieser Idee überzeugen und versprach, den Vorschlag in ihre Gremien einzubringen.

zum Foto: Das Hinweisschild am Maienbeeck belegt, dass hier ein Bildungszentrum entstanden ist. Annegret Mißfeldt und Hans-Jürgen Kütbach sind überzeugt, dass sich die bekannte Raumnot bald auch mit kleinen Schritten lösen läßt. Davon würden auch die anderen Nutzer, wie z.B. die Stadtbücherei, profitieren können.


Pressemitteilung vom 14.10.2018
Bad Bramstedt kann Kurort bleiben

Bad Bramstedt / Bad Münstereifel. Mit dem Ende der medizinischen Mooranwendungen im Klinikum Bad Bramstedt besteht Handlungsbedarf für die künftige staatliche Prädikatisierung der noch als Heilbad anerkannten Stadt Bad Bramstedt. Für die weiteren Beratungen in den städtischen Ausschüssen hat Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach Alternativen erarbeitet, die sich jetzt konkretisieren.

Kütbach setzt auf „Kneipp“: Das therapeutische Konzept nach Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 – 97) fußt auf ganzheitlicher Heilung. Es handelt sich um durchweg anerkannte therapeutische Verfahren, die aus den fünf Säulen Hydrotherapie, Ernährung, Bewegung, Pflanzenheilkunde und „geordnete Lebensführung“ bestehen. „Die oft vordergründige Wahrnehmung von Kneipp als bloßem Wassertreten greift also zu kurz“, findet der Bürgermeister. Die Aufzählung zeige vielmehr, dass sich Kneipp insgesamt gut in Bad Bramstedts grüne Umgebung – das Holsteiner Auenland – einfüge.

Mit Bürgermeister a.D. Hans-Joachim Bädorf (auf dem Bild rechts), dem Vorsitzenden des Verbandes Deutscher Kneipp-Heilbäder und Kneipp-Kurorte mit Sitz in Bad Münstereifel, konnte Kütbach einen bundesweit ausgewiesenen Experten gewinnen. Beide großen Kliniken setzen bereits Kneipp-Therapien ein, hinzu kommen die Angebote des Kneipp-Vereins nicht nur rund um den beliebten Garten der Sinne beim Tryp Hotel. Kütbach berichtete seinem Kollegen auch von der Zertifizierung der DRK-Kindertagesstätte Löwenzahn als Kneipp-Kita. Dies zeige ebenfalls, dass man in Bad Bramstedt auch weiterhin auf Prävention mit natürlichen Mitteln setze.

Bädorf erklärte sich bereit, der Rolandstadt wichtige Hinweise auf dem Weg zur Anerkennung als Kneipp-Kurort zu geben und auch zu einer Einwohnerversammlung nach Bad Bramstedt zu kommen. Nicht nur für Gremien und Verwaltung, das Tourismusbüro und die Kliniken gebe es noch einiges zu tun. Kütbach hält es auch für sehr wichtig, die vielen privaten Gastgeber in Bad Bramstedt auf dem Weg mitzunehmen, von denen einige stark auf den bisherigen Schwerpunkt Moor ausgerichtet sind. Auch auf die mit der staatlichen Anerkennung verbundenen Befugnis, Kur- und Tourismusabgabe zu erheben, könne Bad Bramstedt nicht verzichten. Diese Mittel stellen unter anderem den Erhalt des Kurhaustheaters und des Tourismusbüros sicher.

Das Moor als tragendes Element für den Aufstieg Bad Bramstedts zu einem wichtigen Gesundheitsstandort wird für Gäste und Bürger der Stadt in vielerlei Art sichtbar bleiben, so in Form der ehrenamtlich betriebenen Oskar-Alexander-Kurbahn (Bild) oder in noch zu entwickelnden kleineren Anwendungen. Der bereits 1910 verliehene Namenszusatz „Bad“ wird dem Kurort in jedem Fall erhalten bleiben.

Link: www.kneippverband.de
Link: www.kneippverein-bb.de

Bürgermeister
Hans-Jürgen Kütbach


Pressemitteilung vom 28.09.2018

Zur Planung von Windenergie-Anlagen an der Südspitze des Golf- und Wohnparks Bissenmoor (auf dem Gebiet der Gemeinde Lentföhren) gab Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach am Freitag eine Erklärung ab:

„Über das Land Schleswig-Holstein und auch über die Homepage der Stadt Bad Bramstedt wurde der Entwurf des Landschaftsrahmenplans zur  Windenergie veröffentlicht. Er sieht unter anderem sog. Eignungsflächen direkt südlich des Golfplatzes vor. Zwar ist der Entwurf noch nicht verbindlich, die genannte Fläche war jedoch bereits in der früheren Planung enthalten.

Der Planungsausschuss der Stadt Bad Bramstedt hat in seiner Stellungnahme am 29.05.2017 keine Bedenken gegen eine solche Nutzung erhoben. Dem Vernehmen nach – es gibt darüber bisher keine offiziellen Informationen – bestehen konkrete Bauabsichten.

Schon durch meinen Amtseid bin ich auf die Gesetze zur Energiewende verpflichtet. Den Menschen im Ortsteil Bissenmoor gehört jedoch meine vorbehaltlose Unterstützung als Bürgermeister dieser Stadt!

Auf meine Initiative soll die nächste Planungsausschusssitzung bereits am 22. Oktober stattfinden. Ich werde den Beschluss aus dem letzten Jahr wieder auf die Tagesordnung bringen, damit er geändert werden kann. Die Bissenmoorer dürfen im Verfahren nicht schlechter gestellt sein, als alle anderen Bürger. Bereits zu Beginn der kommenden Woche werde ich mich mit Nachbargemeinden beraten, weiteren Expertenrat einholen und unseren Bürgern bei der Ausübung ihrer Beteiligungsrechte helfen. Denn nicht nur die Beschlüsse der Stadt, sondern jede einzelne private Stellungnahme haben Gewicht!

Sehr viel Verständnis habe ich für die oft aus dem Bissenmoor geäußerte Kritik, nur in Wahlkampfzeiten wirklich von der Stadtpolitik wahrgenommen zu werden. Ob gerecht oder nicht: Die für diesen Herbst zugesagte Einwohnerversammlung wird dies nicht von heute auf morgen ändern können. Ich werde daher noch in diesem Jahr in der Stadtverordnetenversammlung die Einrichtung eines Ortsteilbeirates (§ 47 b der Gemeindeordnung SH) beantragen, damit das Bissenmoor mit einer eigenen Stimme sprechen kann.“

Zur genannten Bekanntmachung gelangen Sie hier http://t1p.de/adbo – sie enthält auch den Link zu der interaktiven Landkarte.


Pressemitteilung vom 16.09.2018
Ausbaubeiträge: Klärung ist auf gutem Weg!

Bad Bramstedt. Trotz der heißen Phase des Bürgermeisterwahlkampfs wirbt Amtsinhaber Hans-Jürgen Kütbach dafür, die Bürgerinnen und Bürger beim heiklen Thema der Straßenausbaubeiträge nicht unnötig zu verunsichern. Die Bad Bramstedter SPD hatte dem Bürgermeister eine angebliche „Kehrtwende“ vom Gegner zum Befürworter der Beitragserhebung bescheinigt.

„Schon im Gesetzgebungsverfahren des vergangenen Jahres habe ich zusammen mit unseren kommunalen Landesverbänden Bedenken  geäußert, weil eine komplette Abschaffung der Beiträge finanzielle Nachteile für Bad Bramstedt bringen kann“, erinnert sich Kütbach. Dem hätten sich damals sogar alle vier Fraktionen angeschlossen. Für ihn seien diese Bedenken bis heute nicht völlig ausgeräumt, auch weil ein neuer Finanzausgleich zwischen Land und Kommunen noch gar nicht beschlossen sei.

In Bad Bramstedt ist heute zwischen den Parteien streitig, ob die Beiträge ganz abgeschafft und somit aus allgemeinen Steuermitteln ersetzt werden sollen, oder ob mit der Einführung sogenannter „wiederkehrender Beiträge“ eine jährliche Verteilung der dann deutlich kleineren Belastungen auf möglichst viele Grundstückseigentümer erfolgen soll. Diese Entscheidung trifft am Ende die Stadtverordnetenversammlung, der Finanzausschuss hat erst am 28. August dazu einstimmig den Fahrplan für die weiteren Schritte festgelegt.

Kütbach: „Ich habe schon früher öffentlich bekräftigt, dass meine Verwaltung den endgültigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung loyal ausführend wird. Das gilt selbstverständlich auch für den Fall einer kompletten Abschaffung. Ich habe wenig Verständnis dafür, dass diese selbstverständliche Aussage nun ‚politisiert‘ wird“. Bad Bramstedt könne die Abschaffung derzeit zwar verkraften, die finanziellen Hilfen des Landes seien aber nur befristet und es sei wenig wahrscheinlich, dass das Land in Zunkunft alle kommunalen Straßenmaßnahmen mitfinanziere. Daher habe er sich bei der Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten am 13. September zurückhaltend geäußert. Kütbach betont jedoch: „Meine Meinung, dass das jetzige System mit einer hohen mehrstelligen Belastung einzelner Anlieger abgeschafft gehört, habe ich  auch in dieser Veranstaltung deutlich gesagt“. Man dürfe also auf die weiteren Beratungen der Stadtverordneten gespannt sein.