Aktuelles

Pressemitteilung: Bürgermeister und Abgeordnete schließen Bündnis gegen Verkehrsbelastung

Bundesstraßenanschluss am Bad Bramstedter Schäferberg gefordert

Hier wurde eine Auffahrt zur Bad Bramstedter Ortsumgehung eingespart. Höhere Belastungen durch den Durchgangsverkehr sind die Folge. Koordinaten des Standorts: N 53° 56′ 7.13″ – E 9° 52′ 10.817″ (B 206 / L 122)

2011 stellte der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr die lang ersehnte Ortsumgehung (B 206) um die Stadt Bad Bramstedt fertig. Dass die gewünschte Entlastung der Stadtmitte, aber auch von Dörfern im Norden der Stadt, nicht vollständig eingetreten ist, liegt auch an einer Sparmaßnahme: Eine bereits geplante Zu- und Abfahrt von der Straße Schäferberg / Bramstedter Straße (L 122) wurde damals kurzerhand eingespart. Der Verkehr aus Richtung Brokstedt und Armstedt sucht sich seitdem durch die Stadt und die Gemeide Fuhlendorf seinen Weg. Dagegen wollen betroffene Bürgermeister und Wahlkreisabgeordnete nun etwas unternehmen.

Bad Bramstedts Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach erinnert sich genau an die fertig ausgearbeiteten Pläne der Ortsumgehungsstraße. Neben den Zufahrten am Lohstücker Weg, der Bimöhler und der Kieler Straße war eine weitere Zufahrt geplant. Fahrzeuge aus Richtung Aukrug, Brokstedt und Armstedt sollten ebenfalls von der schnellen Weiterfahrt zur Autobahn oder nach Itzehoe profitieren. Stattdessen geht es für sie wie eh und je an einer großen Bad Bramstedter Schule und den Sportanlagen vorbei, auch zu Lasten der Schulwegsicherung. Oder aber durch die Gemeinde Fuhlendorf: Deren Bürgermeister Jürgen Schümann lebt und arbeitet an der Hauptstraße seines Dorfes und berichtet sogar von einer deutlichen Zunahme des Durchgangsverkehrs.

Nachdem nach der Kommunalwahl im Mai die neuen Gemeindevertretungen zusammengetreten waren, wandte sich Kütbach an seine ehrenamtlichen Amtskollegen Jürgen Schümann, Maren Horstmann (Armstedt) und Clemens Preine (Brokstedt), die sich nicht lange bitten ließen. Gemeinsam machte sich das Bürgermeister-Quartett parteiübergreifend auf die Suche nach Bündnispartnern, damit die fehlende Straßenauffahrt baldmöglichst nachgebessert wird. Kütbach: „Mal abgesehen von den Finanzen können nur Bund und Land helfen, da sich hier eine Landes- mit einer Bundesstraße trifft. Eine Kontaktaufnahme zu den beiden im Wahlkreis gewählten Abgeordneten lag daher nahe“. Bei Mark Helfrich (Bundestag) und Ole Plambeck (Landtag) stießen die Bürgermeister sofort auf offene Ohren. In Kürze soll bei einem Ortstermin eine gemeinsame Strategie besprochen werden.

Pressemitteilung zur Errichtung eines neuen Spielplatzes im Baugebiet Bissenmoor

Zur Berichterstattung der Segeberger Zeitung über offene Fragen beim Spielplatzbau im Ortsteil Bissenmoor erklärte Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach:

Der Hauptausschuss wird sich in seiner morgigen Sitzung (14.08.2018) mit der Thematik befassen, wobei ich mich über die erkennbare parteiübergreifende Bereitschaft freue, die lange erwartete Schaffung des Spielplatzes nicht von der weiteren Klärung von Fragen aus der Vergangenheit abhängig zu machen und die Freigabe für den Bau zu erteilen.

Gleichwohl sind die aufgeworfenen Fragen berechtigt und müssen durch die Verwaltung, also auch durch mich, weiterhin abgearbeitet werden.

Wie im städtischen Haushalt vorgesehen, ist die Stadt für die Baumaßnahme in eigener Regie zuständig. In die Planung sind die Ergebnisse der Bürger- und auch Kinderbeteiligung eingeflossen. Die Erhöhung der Kostenschätzung von 150.000 durch Unvorhergesehenes auf 230.000 Euro ist sehr ärgerlich; ich hoffe, dass die Ausschreibung noch günstigere Preise ergibt.

Von verschiedenen Bau- und Erschließungsunternehmen stehen Kostenbeteiligungen von etwas mehr als 100.000 Euro zur Verfügung, den Rest hat die Stadt aufzubringen. Ich habe Verständnis dafür, dass die Meinungen über die Höhe der Kostenbeteiligungen von Unternehmern auseinander gehen. Angesichts der wirtschaftlich sehr wechselvollen Geschichte des Baugebiets in den letzten 20 Jahren will ich die Einschätzung meiner Bauverwaltung teilen, dass ein akzeptables Verhandlungsergebnis erzielt wurde.

Die Familien und künftigen Spielplatznutzer sind nicht nur eine „rechnerische Größe“, sondern neue Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, die – wie alle anderen jungen Bad Bramstedter – ein finanzielles Engagement auch aus städtischen Mitteln erwarten können. Damit tragen wir auch den seit der Planung des Gebiets gestiegenen Qualitätsansprüchen Rechnung.

Angesichts eines am südlichen Rand des Baugebietes neu geplanten weiteren Spielplatzes sollte die Funktion zweier kleinerer Freizeitflächen am östlichen Rand noch einmal planerisch überdacht werden.

Zu unterscheiden von diesen letztlich politischen Fragen ist der berechtigte Wunsch nach Aufklärung von Verfahrensfragen und der evtl. fehlerhaften bzw. unterbliebenen Beteiligung von Gremien der Stadt über das regelmäßige Berichtswesen hinaus. Diese Fragen in meinem Verantwortungsbereich müssen und werden aufgeklärt sowie festgestellte Fehler korrigiert werden

Pressemitteilung: Schutz vor Wohnungseinbrüchen geht alle an!

Mit einer Grafik, die die Zahl der Wohnungseinbrüche pro Jahr ins Verhältnis zur Einwohnerzahl von ausgesuchten Städten in Schleswig-Holstein setzt, berichten heute (30.07.2018) die Kieler Nachrichten/Segeberger Zeitung über die aktuelle Kriminalitätsstatistik des Landes. Zusammen mit Bad Segeberg taucht Bad Bramstedt hier im oberen Drittel auf.

Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach erklärte dazu: „Die aktuellen Zahlen zeigen bei allem gesunden Mißtrauen gegenüber Statistiken, dass weitere Anstregungen bei der Verhinderung solcher schweren Straftaten erforderlich sind. Dass vom vorletzten auf das letzte Jahr ’nur‘ eine Erhöhung um einen Fall zu verzeichnen ist (von 35 auf 36), kann nicht beruhigen. Bereits vor den Ferien habe ich mich darüber auch mit der Bad Bramstedter Polizei verständigt. Die Landespolizei stellt sich vor Ort erfreulicherweise personell besser auf. In diesem Sinne begrüße ich auch den Umzug der Polizeistation in moderne Räume am Bleeck. Trotzdem bleibt jeder einzelne von uns gefragt.“

Eine lückenlose Überwachung der Stadt sei weder machbar, noch erstrebenswert. Umso wichtiger sei daher die Prävention und die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger. Kütbach: „Selbstverständlich hat es in den letzten Jahren auch in Bad Bramstedt immer Angebote gegeben, sich über den Schutz ihres Eigentums zu informieren. Vor allem unser Seniorenbeirat, der Bürger- und Verkehrsverein, die Schulen, die Polizei selbst und der Weiße Ring waren hier sehr aktiv.“

Mit der Polizei sei bereits vereinbart, dass Kütbach nach den Ferien einen neuen Neustart des Kriminalpräventiven Rats einleiten wird. In diesem Netzwerk können sich Kommune, Polizei und in diesem Zusammenhang relevante Organisationen regelmäßig über die Verhinderung von Straftaten austauschen.

„2012 sind wir privat selbst Opfer eines Wohnungseinbruchs geworden, nicht nur deshalb kann ich gut nachvollziehen, wie schlecht sich Betroffene nach so einem Eingriff in das Privatleben fühlen. Ich rate allen, sich auch kurzfristig bei unserer örtlichen Handwerkerschaft oder dem Fachhandel über den technischen Schutz zu informieren“, so der Bürgermeister abschließend, „auch Zurückhaltung in der Öffentlichkeit, z.B. Verzicht auf das ‚Posten‘ von Urlaubsbildern in Echtzeit, kann helfen“.

Kurz-Link zur Landespolizei mit vielen weiteren Hinweisen:
http://t1p.de/4ce9

… sowie zum Weißen Ring Kreis Segeberg (Opferbetreuung und -schutz):
http://t1p.de/iskh

Pressemitteilung vom 12.09.2018: Neubaugebiet Bissenmoor

Im Rückblick auf die letzten Tage und viele Gespräche mit den in das Neubaugebiet Bissenmoor gezogenen Bürgern, hat Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach die am Dienstag erhobene Forderung der SPD nach einer ortsteilbezogenen Einwohnerversammlung als Schritt in die richtige Richtung begrüßt. „Die gute Beteiligung der Anlieger in der Sitzung des Planungsausschusses am Montagabend hat mich auch wegen der vielen engagierten Wortbeiträge beeindruckt“, resümierte Kütbach. Hier hätten keine „Wutbürger“ gesprochen, vielmehr äußerten sich die meisten Redner in der Einwohnerfragestunde positiv zu ihrem Ortsteil und hätten sehr konstruktive Vorschläge gemacht. Bereits mit der Kommunalwahl haben politisch interessierte Bissenmoorer in den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung Verantwortung übernommen. Dazu kämen z.B. die positive sportliche Entwicklung des Golfplatzes, ein über Bad Bramstedt hinaus beliebtes Restaurant mit hoher Qualität und die erfolgreiche Zertifizierung der DRK-Kindertagesstätte „Löwenzahn“ als eine der wenigen Kneipp-KiTas in Schleswig-Holstein.

In den ersten Jahren haben naturgemäß die Stimmen von Entwicklern und Erschließern die wechselvolle Geschichte des Baugebiets geprägt. „Auch bei der Einwohner- und Kinderbeteiligung für den Spielplatzbau habe ich die Motivation aus dem Bissenmoor gespürt, sich aktiv in die weitere Entwicklung einzubringen“, erinnert sich der Bürgermeister. Über eine einmalige Ortsteilversammlung hinaus müßten Wege gefunden werden, regelmäßig zuzuhören. Neben der noch ausstehenden Bebauung im Süden des Gebiets gebe es mit der im Plan vorgesehenen Ansiedlung von Einzelhandel, der Gestaltung von Freizeitflächen für Kinder und auch für Jugendliche, wie auch bei den Beschwerden über die Verkehrssituation viel zu besprechen. „Nicht nur in Wahlkampfzeiten“, fügte Kütbach augenzwinkernd hinzu.

Update 10.09.2018 – 22.30 Uhr:

Der ausgesprochen gut besuchte Planungsausschuss erteilte soeben der Idee, mit dem geplanten Hotel mehr als die drei bzw. vier bereits vorgesehenen Geschosse in die Höhe zu gehen, einstimmig eine Absage. Dem Architekten der Eigentümer wurde anheim gestellt, auf dieser Grundlage – und damit auf der Basis der bestehenden Grundsätze – eine neue Planung vorzulegen. Diese soll auch Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation enthalten. Insgesamt verlief die Diskussion ganz überwiegend sehr sachlich und es war gut, mitzuerleben, dass Politik, Bissenmoorer und Stadtverwaltung an einem Strang gezogen haben.

Mein Standpunkt zum Bericht der Segeberger Zeitung v. 08.09.2018 (Ausweitung der bereits bestehenden Hotelplanung im Bissenmoor zu einem Hochhaus)

(Sitzungsunterlagen zum Tagesordnungspunkt 3 Planung und Umwelt am 10.09.2018)

Hinter der Überschrift des Zeitungsberichts steht zu Recht ein Fragezeichen. Die Bedenken aus städtebaulicher Sicht und zum Verkehr teile ich. Es darf keineswegs der Eindruck entstehen oder verbreitet werden, dass eine Zustimmung zu dieser erheblichen Veränderung unmittelbar bevorstünde – erst recht nicht am kommenden Montag (20.09.)! Es kommt immer wieder vor, dass der Stadt Planungen und Vorschläge eingereicht werden, die eine erste Vorstellung im Fachausschuss nicht überstehen. Die ersten Rückmeldungen sprechen dafür, dass es hier auch so sein könnte. Der Eigentümer hat – wie jeder andere – aber trotzdem das Recht, seine Vorstellungen vorzulegen. Sollten (!) sie nach Montag immer noch aktuell sein, MUSS es eine ganz breit angelegte Beteiligung nicht nur der Nachbarschaft geben. So wichtig die Öffentlichkeit unserer Sitzungen ist, würde dies natürlich bei Weitem nicht ausreichen. Bei Fragen und Hinweisen melden Sie sich bitte gern auch außerhalb der Sitzungen bei mir!